Das Lächeln
Einst ging ich recht müde durch Häuserzeilen,
sah Menschen an mir vorübereilen,
war tief versunken, gedankenschwer,
merkt nicht viel vom Treiben um mich her.
Da huschte ein Lächeln an mir vorbei,
als ob es ein Engel selber sei.
So bescheiden, so gütig und voller Licht,
kaum hab‘ ich’s gesehen, war’s aus dem Gesicht.
In mir jedoch blieb ein stilles Glück,
denk öfter an dieses Lächeln zurück.
Mir gilt nun als große Weisheit des Lebens,
kein Lächeln auf Erden ist jemals vergebens.