Wenn die Ewigkeit auf unsere Erde schaut

 

(@ H. Schwab)

061215 – 110515d

 

War denn jene “Tiefste, Geistige Essenz der Existenz“, Gott, immer alleine – absolut alleine – in absoluter Einsamkeit – seit aller Ewigkeit und Leere, was auch immer die waren – bevor Zeit und Raum entstanden?  ... immer in Einsamkeit, alleine?  Warum?  Führte das dazu, dass etwas “erschaffen” wurde – etwas “reales”, nun mit den Dimensionen von Zeit und Raum – etwas, das man sehen, also beobachten konnte – besonders, wenn diese reale Existenz dann eine „Evolution“ im Laufe der Zeit erhalten hatte, also ständige Veränderung aufwies?

 

Zeit und Raum entstanden nur und erst durch die Erschaffung von etwas „Existierendem“, wie wir es nun kennen – ob in unserem Universum oder in irgend einem anderen davor – als sich etwas in der damit entstehenden „Zeit“ irgendwie von „vorher“ zu „nachher“ „veränderte“ und „anders“ war in dem dann existierenden „Raum“ von einem „hier“ zu einem „dort“, wodurch beide, Zeit und Raum, schließlich messbar wurden.

Die Erschaffung unseres Universums, soweit wir es beobachten können, ist relativ klein und kurzlebig in den Dimensionen der Ewigkeit.  Unser Universum hat nur 300 Meter Durchmesser, wenn wir die Größe unserer eigenen Galaxie, der „Milchstraße“, als nur einen kleinsten Nadelkopf in der Fülle dieses Universums sehen – und ist nur 4 ½ Monate alt, wenn wir 1,000 Jahre unserer rdischen Zeit als nur eine Sekunde in der Entfaltung von unserem schon alternden Universum sehen.

 Warum ist diese Schöpfung nur so klein und so kurzlebig – und warum verbleibt nur zeitlose Leere jenseits unseres Universums?

 

Aber unser Universum wurde mit der Dynamik einer „Evolution“ versehen – nicht nur in astronomischen Beobachtungen sichtbar, sondern, noch wichtiger, gerade auch hier sichtbar,  wo wir uns befinden – hier auf der „Erde“!

Einfachstes, zellulares Leben entstand auf diesem so winzig kleinen Planeten, der Erde, und wurde immer komplexer.  Schließlich entstanden Tiere – mit immer größeren Fähigkeiten und einige auch mit Eleganz.  Ganz überraschend entstand dann auch der „Geist“ in Lebewesen – zunächst primitiv in Tieren, dann von enormer Fähigkeit in „Menschen“!  Mit dem Geist entstanden auch „Emotionen“ – von „Freude“ und „Leiden“ – und „Werte“ entstanden – von „gut“ und „schlecht“ – und von „schön“ und „hässlich“.  

 

Warum gab es diese Schöpfung?  Gab es diese Schöpfung unseres Universum lediglich “zur Freude Gottes”, wie Mönche schon in alten Zeiten uns anzunehmen lehrten?

Können wir daher wagen, jener letzten „Geistigen Essenz der Existenz“, dem tranzendentalen und einzigen Beobachter von weit jenseits unseres kleinen Universums, Gott, etwas Freude zu bringen?

Trage positiv zu jener Evolution bei, wie auch immer Du kannst!

Verhalte Dich gut!

Bringe nur etwas Freude und Wärme – zumindest zu Deiner eigenen Umgebung in der Welt!

Gehe hin und pflanze einen schönen Garten!

 

Was immer Du tust, pass auf, es könnte sein, dass es wahrgenommen wird!

 

 

 

Postscript:

Stehen wir auch nach unserem “Tod” noch vor Gott – etwa durch die ja von der Wissenschaft verlangte “Erhaltung von Information“ in der verbleibenden und sich ewig weiter ausbreitenden Strahlung nach dem am Ende zu erwartenden Collaps oder dem Abklingen unseres Universums – auch noch nach vielen Milliarden Jahren von heute?  Oder verbleiben wir lediglich als einige Bits von Memory, dann ohne die Dimensionen von Zeit und Raum – nachdem wir möglicherweise diese beiden Dimensionen verlassen haben, als wir „verstarben“, „vergangen“ sind – dann zu zeitlosem Frieden und Harmonie ohne örtliche Dimension? 

Welch ein so besonders tröstender Gedanke das für uns wäre!

 

 

ENDE